Sentiero degli Dei


Der „Götterpfad“ geht von Bomerano nach Nocelle, hoch über der Amalfi-Küste.

Nur Superlative können diesen Weg beschreiben: atemberaubend und schwindelerregend.


 


Da wir in Praiano wohnen, beginnen wir unsere Wanderung von dort. Wir vermissen so ein Teil des Götterpfades, aber das ist schon ein guter Grund zu einem neuen Besuch.

Von der Strada Statale nehmen wir eine der Nebenstraßen nach oben. Sie heißen entweder "Via F. Russo" oder "Via degli Ulivi", aber eigentlich sind es nicht mehr als „Treppen“

Oben nehmen wir links der "Via Croce" in Richtung San Domenico. Sobald wir das Zentrum verlassen geht es steil empor, aber die Treppen sind gut gepflegt. An der Chiesa di San Domenico, sind wir bereits auf einer Höhe von 364 Meter. Wir haben einen herrlichen Blick auf Positano und Vettica.

Die Kirche und vor allem das Kloster San Domenico sind ein bisschen unordentlich. Die Kirche ist aber geöffnet (was von den anderen Kirchen nicht gesagt werden kann) Die Vögel haben hier freien Spiel. Es ist daher nur schwer zu glauben, dass die Fresken in dem linken vorderen Teil der Kirche für mehrere hundert Jahre alt sind.

An der Kirche vorbei gibt es keine Treppen mehr. Der Weg schlängelt sich zwischen den Felsen nach oben. Doch mal durchhalten. Sobald wir auf dem Sentiero sind ist der Weg ziemlich eben, oder sagen wir leicht gewellt.

An der ersten Gabelung erreichen wir den Sentiero degli Dei. Geradeaus geht es über den Colle della Serra bis zu Bomerano, aber wir wählen den Weg nach Positano und biegen nach links ab.

 

Der Weg liegt auf einer Höhe von etwa 550 Meter. Manchmal läuft er entlang einer steilen Felswand (links), dann unter hohen Klippen (rechts) oder durch das kleine Tal zwischen den Büschen. Die Aussichten auf der Positano- und Amalfi-Küste sind das Schönste, was es zu sehen gibt.

Bei der Annäherung an Nocello, ist der Weg wieder besser gepflegt. In Nocello, steigen wir entlang einer Kapelle ab zum Kirchplatz. Wir unterlassen unsere Dokumentation weiter zu speichern, und wählen die Markierung "Positano-1700 steps“ zu folgen. Wir stellen fest, zu spät, dass dies den Abschlag nach Arienzo ist und verpassen so den Rest des Sentiero zu Montepertuso. Als Strafe, hatten wir die 1700 Treppen, ohne flachen Zwischenstücke, ab zu steigen. Als wir unten angekommen waren zitterten unsere Beine.

Kein Problem, so haben wir einen guten Grund, um schnell zurück zu kommen und den vollen Sentiero zu laufen.

Wir wandern weiter nach Positano und kehren, nach einem Besuch, mit dem Bus zurück nach Praiano.







Unsere Tipps


Via G. Capriglione 13, 84010 Praiano